Passivhaus

Unter Passivhaus verstehen wir ein Gebäude, dessen Wärmedämmung so gut ist, dass eine Gebäudeheizung nicht mehr benötigt wird. Na ja, nicht wirklich benötigt wird. Die Lehmhäuser in Lateinamerika waren im 18. Jahrhundert schon so gebaut. In der sengenden Sonne waren die Lehmhäuser im Innern frisch und in das frostige Klima der Anden kam die Kälte nicht ins Haus hinein. Im 21. Jahrhundert muss das Haus lernen, sich wieder so zu verhalten.

Laut „Passivhausinstitut in Darmstadt“, darf das Passivhaus eine Wärme-Grenze von 15KW / h / m² nicht Überschreiten. Das bedeutet in etwa 1,5 Liter Heizöl, oder entspricht in etwa 1,5 Kubik Gas. Diese Leistung muss auch in den kältesten Wintertagen beibehalten werden.

Der Begriff „Passiv“ ruht daher, dass die Wärme aus Sonnenlicht, technischen Geräten, aber auch von Personen gewonnen wird. Beim Passivhaus wird durch wärmedämmende Wände, Fenster und Dach eine selbstschöpferische Wärmerückgewinnung erzielt. Wärmeverlust wird durch die Lüftungsanlage verhindert, gleichzeitig sorgt die Anlage für Luftaustausch, sodass die Bewohner stets über frische Luft verfügen. Diese Luft wird vorgewärmt, sodass die Möglichkeit einer Abkühlung kein Problem darstellt.
Die Fenster im Passivhaus

Die Fenster eines Passivhauses sind in der Regel dreifach verglast, gefüllt sind diese mit Argon, ein chemisches Element, das im Periodensystem, als „Ar 18“ gekennzeichnet ist. Zu finden ist Argon in acht Hauptgruppen von oben nach unten an der dritten Stelle. Argon gehört zu den Edelgasen und ist daher farblos. Vor allem ist es aber ein besonders reaktionsträges Gas. Mit 0,934% steht Argon an dritter Stelle in der atmosphärischen Hierarchie.
Frische Luft und Passivhäuser?

Die heutigen Häuser sind vollkommen luftundurchlässig, um frische Luft zu bekommen, müssen auch im tiefsten Winter, die Fenster für nicht unerhebliche Minuten geöffnet werden. Das Passivhaus ist so konzipiert, dass Lüftungsanlagen gleich mit eingebaut sind. Übrigens ist das inzwischen nicht nur bei Passivhäusern so. Die Lüftungsanlage sorgt für Luftaustausch und trägt die entstandene Feuchtigkeit nach draußen, so entsteht ein behagliches Klima im Haus, während draußen die Welt in Schnee versinkt. Die kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt nicht nur für die Rückgewinnung der Wärme, sie sorgt auch für den Austausch der Luft und verringert den Verlust von Energie beim länger geöffneten Fenster. In der Regel wird die Luft in einem Zeitabstand zwischen einer- und vier Stunden ausgetauscht. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass innerhalb des Hauses eine konstante Innentemperatur herrscht, das ganze Jahr genau so wie jeden einzelnen Tag in jedem Raum des Hauses.
Was kostet ein Passivhaus?

Natürlich ist der Bau eines solches Hauses etwas teurer als das, was ein herkömmliches Haus kosten würde. In der Regel kostet ein Passivhaus zwischen 5 bis 15 Prozent mehr als ein Standardhaus. Soll ein altes Haus saniert werden, sollte der Bauherr wissen, dass hier die Kosten zwischen 12 und 19 Prozent höher liegen. Amortisiert sich so eine Ausgabe? Es dauert etwas länger, um die zehn Jahre, bis diese Ausgabe durch die Einsparung wieder drin ist, aber ja, die Energiekosten werden auf Dauer gesenkt und die Umwelt wird geschont. Sie können gegenüber dem Standardhaus von heute, in etwa 75 Prozent Heizenergie einsparen.

Wir beraten Sie in allen Fragen rund um den Bau und die Sanierung von Häusern, in Zweibrücken und dem gesamten Bundesland Rheinland-Pfalz.

Smart Home – Mehr als nur etwas Elektronik

Smart Home ist nicht nur das automatische Rollladen schließen oder die Temperaturregelung von unterwegs – Smart Home ist das Internet der Dinge.

Wir empfehlen mit der Grundausstattung von unserem Smart Home zu beginnen. Das Licht ein-und aus zu stellen, während man am Wochenende bei seinen Freunden auf Besuch ist, spart nicht nur Energie, es hält vor allem ungebetene Besucher ab. Wer in Spanien morgens um 7 in Deutschland seine Rollladen nach oben gehen lässt, schützt sein Haus aktiv vor Einbrechern.
Was ist den nun genau Smart Home?

Smart Home ist einerseits die Programmierung seiner technischen Ausrüstung, so kann der Rollladen auch täglich zu einer bestimmten Zeit nach oben und unten geschlossen werden – aber auch eine App, die sich jederzeit von überall anwenden lässt und so für noch mehr Sicherheit sorgt. Smart Home sind aber auch Zusatzfunktionen für die Überwachung seiner Photovoltaikanlage mit Datenloggern oder die Kommunikation von Geräten untereinander.
Das Internet der Dinge

Ganz normale Haushaltsgeräte, die miteinander interagieren – Letzteres glauben Sie nicht? Längst kann der Toaster mit dem Kühlschrank kommunizieren. Technisch gesehen reicht dafür Wlan und etwas Linux. Google versucht genauso auf diesen Markt zu drängen, wie übrigens auch manche Telekommunikationsunternehmen. Bereits heute versorgen sich Geräte wie der Multimixkocher mit Rezepten direkt aus dem Internet. Bald wird Ihnen Ihr Kühlschrank im Supermarkt sagen können, ob Sie neue Milch kaufen müssen oder ob die alte Milch noch frisch ist.

Smart Home wird auch gerne als Heimautomation bezeichnet und das Gerücht, dies sei nur etwas für Häuslebauer hält sich hartnäckig. Wir behaupten, das Internet der Dinge, egal ob Licht, Heizung, Rollladen oder Brotbackautomat, ist ganz einfach die Technik von morgen – heute schon einsatzbereit.

Ist Ihr Haus aus einer Zeit, wo an Smart Home noch gar nicht zu denken war? Kein Problem, unsere Systeme lassen sich ganz einfach nachrüsten.

Quellen: heise.de – Leben im Smart Home

Tagesanzeiger – Android für den Toaster

Baunebenkosten bei Massivhäusern

Auch bei Massivhäusern fallen Baunebenkosten an – bereits bei der Planung sollte man diese Kosten berücksichtigen! Als Richtlinie gilt, rund 20 Prozent der Kosten für das Haus sollten als Baunebenkosten einberechnet sein.

Welche Kosten können anfallen?

Maklergebühren für den Erwerb des Baulands
Notargebühren für den Handwechsel
Die Grunderwerbssteuer an das Finanzamt
Erschließungskosten
Gebäudeanschlusskosten
Ev. Eintrag einer Grundschuld für das Baudarlehen
Gartengestaltung und Umschwung
Versicherungen

Maklergebühren – kauf von Bauland

Wer über einen Makler Bauland kauft, muss mit Gebühren von 3 bis 6 Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer rechnen. Die exakten Gebühren unterscheiden sich je nach Bundesgebiet.
Notargebühren für den Erwerb des Baulands

Ein Land- oder Hauskauf muss notariell beglaubigt werden. Dabei werden die Gebühren zwischen Käufer und Verkäufer je zur Hälfte übernommen. Die Notargebühren belaufen sich zwischen 1,5 bis 2 Prozent des Preises. Der Notar übernimmt auch die Registrierung beim Grundbuchamt.
Grunderwerbssteuer

Wer Bauland oder ein Haus erwirbt, muss eine Grunderwerbssteuer bezahlen. Als Berechnungsgrundlage gilt der Kaufpreis, davon 3,5 Prozent.
Erschließungskosten Bauland

Bauland ohne Zugang zu Wasser, Strom und Kanalisation muss an das Versorgungsnetz angeschlossen werden. Müssen zusätzlich noch Zufahrten und Zugangsstraße gebaut werden, gehören auch diese Kosten zu den Erschließungskosten.

Die Kosten werden im Regelfall mit rund 10 Prozent des Kaufpreises berechnet. Wie viel es wirklich sein wird, ist jedoch eine Frage des Standortes des Baulands.

Achtung – manche Regionen rechnen nach Grundstücksgröße ab, andere nach Straßenfrontgröße.

Gebäudeanschlusskosten

In den Erschließungskosten für das Bauland sind die Gebäudeanschlusskosten nicht integriert. Unter Gebäudeanschlusskosten werden die Kosten für das Anschließen des Hauses im Inneren an Wasser, Strom etc. verstanden. Die Gebühren erfährt man jeweils bei den zuständigen Stadtwerken.
Grundbucheintrag – Grundschuld

Wer mit einem Baudarlehen baut, muss eventuell eine Grundschuld gegenüber der Bank im Grundbuch eintragen. Die Sicherheitsbestellung ist für die Hypothek gedacht. Die Gebühr für die Eintragung im Grundbuchamt beträgt 0,5 Prozent des Baudarlehens. Sie benötigen ein Baudarlehen? Gerne helfen wir bei der Finanzierung Ihrer Hypothek.
Außenarbeiten

Auch durch das Aufstellen eines Fertighauses kann Schaden am Garten und der Auffahrt entstehen. Für die Außenarbeiten, Gartengestaltung, Garageneinfahrt und Hauszugang sollten weitere Mittel einberechnet werden.
Versicherungen

Das Gebäude sollte schon als Rohbau zumindest eine Feuerversicherung besitzen. Nach dem Bau ist eine Gebäudeversicherung unabdingbar. Ohne eine Gebäudeversicherung gegen Feuer, Wasser-und Sturmschäden bekommt man kein Darlehen von Banken.